15. Oktober 2018 Michael Roth

Zeiss und HS Analysis cooperate in terms of Microscopy and Digital Image Analysis

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W E N N  deutscher Text ok, dann Übersetzung ins Englische!

 

Englisch Version (for German Version see below)

Scion Herbst 2018 (26.-28.10.18) is only a few days ahead.
In advance we are talking about speakers, who are going to contribute with their know how to the annual life science conference in Karlsruhe.

The today worldwide acting company Zeiss with major offices in Germany Oberkochen and Jena as well as the microscopy location Munich has both long history and tradition. Zeiss is going back to the foundation as a craft business in the year 1846. That time Carl Zeiss (1816-1888) established a work shop for optical and fine mechanical instruments. Since then there have been several milestones in terms of inventions, which changed the world and are part of the technological progress today, such as the assembled microscope from 1857, the planetarium projector in 1923 and the 1st operaton microscope that was built back in 1953.

Dr. Bernhard Schwarz is Vice President Zeiss Digital Solution and Strategy. In his speech at Scion Herbst 2018 (26.-28.10.18, Technologiefabrik Karlsruhe) Bernhard Schwarz will introduce to Zeiss Microscopy and explain the digitalisation strategy of Zeiss, which orientates towards the needs of the customers. An added value for the customers will be provided, as soon as different methods of microscopy will get applied.

As for diagnosis, it’s important that microscopy images are not provided as just images. Doctors and pathologists are beeing supported best, if suspicious or malicious structures of tissue samples are identified early. This way the doctors get enable to apply their expert knowledge more efficiently and focus on the illness itself. This is exactly, what the HS Analysis GmbH does, when it comes to automated image analysis. Both companies, Zeiss and HS Analysis, are working closely together, when new modules of the Zeiss Microscopy platform APEER are being developed. With the help of modern KI and Deep Learning supported methods, Sergey Biniaminov. CEO of HS Analysis, believes to seriously inspire research areas such as the early detection and therapy of cancer.

Gian Kayser is a doctor at Uniklinik Freiburg (University Hospital), Institut für Klinische Pathologie  (Institute for Clinical Pathology). As a pathologist Gian Kayser has many years of experience. At Scion Herbst 2018 he wants to be part of the discussion about chances and risks of modern methods of diagnosis like Deep Learning and contribute with his know how.

Already for a long period of time Gian Kayser works on the topic of Deep Learning in context with the automated image analysis and digital pathology. On the one hand, he explains the risks that can result from half knowledge, when applying Deep Learning. On the other hand, he describes the chances in diagnosis that result from collecting and analysing of big data amounts in connection with modern machine learning methods. In times of quantitative medicine that goes hand in hand with microscopy, it’s very important to think about new approaches und to discuss them.

At Scion Herbst 2018 doctors working in the field of diagnosis at university hospitals as well as researchers of pharma industry will give talks and start a dialog at the panel discussions. The hackathon, which addresses students with several subjects like computer science, design, biology and medicine, helps young people to get involved with such interdisciplinary life science issues.

Text (Translation from the German version): Michael M. Roth

Dr. Bernhard Schwarz, Vice President  Zeiss

Sergey Biniaminov, CEO HS Analysis GmbH

Deutsche Version

Scion Herbst 2018 (26.-28.10.18) steht vor der Tür.
Im Vorfeld berichten wir über Speaker, die mit ihrem Know-Know die Life-Science-Jahreskonferenz in Karlsruhe bereichern werden.

Das heute weltweit tätige Unternehmen Zeiss mit den deutschen Hauptstandorten Oberkochen und Jena sowie dem Mikroskopie-Standort München verfügt über eine lange Unternehmensgeschichte und Tradition. Zeiss geht zurück auf die Gründung als Handwerksbetrieb im Jahre 1846. Carl Zeiss (1816-1888) errichtete damals in Jena eine Werkstatt für optische und feinmechanische Instrumente. Seither hat es einige Meilensteine gegeben bei Erfindungen, die die Welt verändert haben und heute Teil des technologischen Fortschritts sind, wie z. B. das zusammengesetzte Mikroskop aus dem Jahre 1857, der Planetariumsprojektor aus 1923 oder das erste Operationsmikroskop von 1953.

Dr. Bernhard Schwarz ist Vizepräsident Zeiss Digital Solutions and Strategy. In seinem Vortrag bei Scion Herbst 2018 (26.-28.10.18 in der Technologiefabrik Karlsruhe) wird Bernhard Schwarz in die Zeiss Mikroskopie einführen und die Digitalisierungsstrategie von Zeiss erläutern, die sich an den Kundenbedürfnissen orientiert. Ein Mehrwert für die Kunden entsteht dann, wenn je nach Bedarf unterschiedliche Arten der Mikroskopie appliziert bzw. kombiniert werden können.

In der medizinischen Diagnose geht es oft darum, dass digitalisierte Aufnahmen wie Mikroskopiebilder nicht nur als das reine Bildmaterial zur Verfügung gestellt werden. Ärzte und Pathologen kann man besonders unterstützen, wenn bspw. verdächtige Strukturen frühzeitig identifiziert werden. Somit wird der Arzt in die Lage versetzt, schneller und effizienter sein Fach- und Erfahrungswissen zur Anwendung zu bringen. Um eben eine solche automatisierte Bildanalyse kümmert sich die HS Analysis GmbH. Beide Unternehmen, Zeiss und HS Analysis, arbeiten eng zusammen, wenn es um die Erstellung neuer Module der Zeiss Microscopy Plattform APEER  geht. Sergey Biniaminov, Geschäftsführer der HS Analysis GmbH, glaubt, durch moderne KI- bzw. Deep-Learning-gestützte Verfahren Forschungsgebiete wie die möglichst frühzeitige Erkennung und die effiziente Therapie von Krebs maßgeblich inspirieren zu können.

Gian Kayser ist Arzt an der Uniklinik Freiburg, Institut für Klinische Pathologie. Als Pathologe verfügt Gian Kayser über langjährige Erfahrung. Bei Scion Herbst 2018 möchte er sich an der Diskussion über Chancen und Risiken von modernen Methoden in der Diagnostik, wie dem Deep Learning, (pro und contra) beteiligen und sein Know-How einbringen.

Schon lange befasst sich Gian Kayser mit dem Thema Deep Learning in der automatisierten Bildanalyse bzw. der digitalen Pathologie. Zum einen erläutert er die Risiken, die durch ein „Halbwissen“ bei der Anwendung von Deep Learning entstehen können. Gleichzeitig beschreibt er die Chancen in der Diagnostik, die aus dem Sammeln und Auswerten großer Datenmengen mit modernsten Machine-Learning-Methoden resultieren.
In Zeiten der quantitativen Medizin, die mit den Entwicklungen der Mikroskopie Hand in Hand geht, ist es wichtig, sich mit neuen Herangehensweisen auseinander zu setzten und sie zu diskutieren.

Bei Scion Herbst 2018 Ende Oktober werden sowohl im Bereich der Diagnostik tätige Ärzte von den Unikliniken als auch Forscher aus der Pharmaindustrie Vorträge halten und bei Podiumsdiskussionen in den fachlichen Austausch treten. Der Hackathon, der sich insbesondere an Studierende der Fächer Informatik, Design, Biologie und Medizin richtet, tragt dazu bei, bereits junge Menschen an die große interdisziplinäre Thematik „Life Science“ bzw. „Biotechnologien“ heranzuführen und rundet somit das Gesamtkonzept der Jahreskonferenz ab.

Text: Naja Färber, Michael M. Roth